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28.09.04
Wo wir schon mal dabei sind
Ein offensichtlich Halbwahnsinniger hat aus einem leckeren, zugegeben älteren iMac 233 sich einen Server gebaut. Da müssen diesmal die Vorliebe für Cubes, Holz und blaues Licht eine Rolle gespielt haben. Nicht ganz rackmountable, da 10 x 10 Zoll, aber sicher super für altmodische Verwandte. Wenn da nicht der inzwischen fehlende Monitor wäre. Und die Tastatur. Beides lässt sich dank letzten Upgrade-Schritt notfalls anschliessen, aber eigentlich war das nicht so gedacht. Ich sach ma:
#cd /etc/waldfee
#echo holla
Posted by younghart at 16:51 | Comments (0)
Da hat doch mal jemand was verstanden
Gerade lief im Deutschlandradio im politischen Feuilleton ein Beitrag unter dem Titel "Die Moral der Arbeit", der schon mal grundsätzlich in die richtige Richtung geht
Zwar ist die Kritik an die falschen Rezipienten gerichtet, die Schlussfolgerung zu schwammig - wahre Schuld an der Arbeitsverherrlichung ist immer noch den Hauptnutzniessenden Institutionen "Kapital" und "Staat" zuzuschreiben und nicht einem schwammigen "Wir" - aber zum Frühstück ist das schon mal ein guter Anfang.
Posted by younghart at 07:26 | Comments (0)
27.09.04
Casemodding old school
Okay, er ist ein bisschen älter, aber verdient wiederholt Aufmerksamkeit. Da können sich die meisten Casemodder mal unterm Messingtischchen verstecken! Eine alte Schreibmaschine als (funktionierende) Tastatur, jede Menge Röhren und Gelöte, eigenes Logo...
Der ElectriClerk, ein für ein Cthulhu-Liverollenspiel gebauter Rechner, liegt weit vorne in authentischem Design und basiert auf einem Mac SE. Yog Sothoth!
Was einzurechnen ist, ist die Tatsache, dass der Bastler so etwas ähnliches beruflich macht: er gestaltet Props für Filme, u.a. Zeitungs-Faksimiles für den Film "Muhammed Ali" und die Fanartikel in "Galaxy Quest". Trotzdem großartig.
Außerdem ist er Betreiber der Seite "Cthulhu Lives", einem sehr der kaputten Welt von H.P.Lovecraft verschriebenen Portal. Zu finden dort unter anderem ein Satz Fonts für umsonst, der gut ins Font Book passt.
Posted by younghart at 20:31 | Comments (0)
18.09.04
Dringend nötige Innovationen
Es gibt ein paar Sachen, die unbedingt erfunden werden müssen, um mir das Leben zu erleichtern und somit die Welt zu retten
1. Zuckerbasierte Kaffeeextraktion
Bei meinen Disaccharidmengen im Kaffee stoße ich auf das Problem, dass das resultierende Getränk beim Genuss schon wieder kalt ist. Wäre der Zucker flüssig, wäre das Problem obsolet, ich könnte auch die Menge noch weiter steigern, nur noch Milch müsste hinzugefügt werden, womit auch die Wasserkocherverkalkung in Regionen mit hartem Wasser erledigt wäre.
2. Ursachenbasierter Nachrichten-Irrelevanz-Filter
Sehr wichtig. Wenn das nächste mal jemand wie der oberste Horst Dünnsinn verbreitet, wird mein Gehör und Auge nicht nur nicht mehr mit dem Ergebnis belastet, sondern die Ursache des Problems entfernt. Zumindest auus den Medien,
3. Freak-Filter für öffentliche Büros
Anscheinend ziehen Einrichtungen, die scheinbar für irgend etwas zuständig sind, vermehrt Menschen an, die gravierende Probleme mit Mitmenschen, Kommunikation mit diesen, oder nichtexistenten Phänomenen (wie z.B. die Juristen-Weltverschwörung) haben. Deren Missionierungsdrang, Flugblätter, Aufmerksamkeitswunsch und verquere Weltsicht sind auf Dauer so stimmungsaufhellend wie Wurzelbehandlungen. Dieser Effekt muss sich doch irgendwie umkehren lassen. Abwimmeln und in andere Instanzen verweisen kostet zu viel Zeit.
Im Kommentar-Bereich ist noch Platz für mehr Empfehlungen! Nächster Schritt wäre dann Fundraising, anschliessend vergeben wir einen Forschungsauftrag.
Posted by younghart at 14:26 | Comments (0)
11.09.04
AdSense - warum eigentlich nicht?
Beim Surfen habe ich neulich mal so überlegt, was jetzt eigentlich so ist mit den Google-Textanzeigen neben Websites, Suchergebnissen und neuerdings auch der eigenen Email. So wie ich das sehe, insbesondere bei den Websites, ist es eine gar nicht üble Idee, auf die dumpfesten Angebote zu klicken . Und zwar deswegen:- Der Anbieter der Seite kriegt für die Klicks ein paar cent-Bruchteile vom grossen Suchmaschinenhersteller.
- Google bekommt einen Haufen Geld von den Leuten, die Werbung schalten. Bisher war diese Suchmaschine am zuverlässigsten und unanstrengendsten, was Werbung angeht. Also lass sie doch!
- Das Beste kommt erst noch: Durch das Auswählen der gammligsten Reklame werden eBay-Referer arm, denken aber, sie kämen gerade ganz gross raus. Also schalten sie noch mehr Werbung, werden noch ärmer (weil sie doof sind)
- Um die guten Werber wird sich schon jemand kümmern. Oder sie geben das Werben auf: noch besser!
Posted by younghart at 21:42 | Comments (0)